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Hertha BSC Berlin
Foto: Frankinho / Wikipedia (CC BY 2.0)

Offizieller Name von Hertha BSC Berlin ist Hertha, Berliner Sport-Club e.V., die Fans nennen ihren Klub jedoch auch liebevoll „alte Dame“. Seinen Sitz hat der Fußballclub im Bezirk Charlottenburg – Wilmersdorf. Hertha BSC Berlin ist schon fast als altehrwürdig zu bezeichnen, denn gegründet wurde der Fußballverein am 25. Juli 1892 und feiert 2017 sein 125. Vereinsjubiläum. Heute sind im Verein weitere Sportarten wie Boxen, Futsal, Tischtennis, Kegeln und Frauenfußball möglich. Hertha BSC war sowohl beim DFB, wie auch bei der Fußball-Bundeliga Gründungsmitglied. Derzeitiger Mitgliederstand liegt bei rund 34.750. Somit ist der Verein der größte Sportverein Berlins. Die Heimspiele werden im Berliner Olympia-Stadion ausgetragen. Der Berliner Fußballverein stieg bis in die Drittklassigkeit hinab, kehrte in den 1990-er Jahren jedoch in die Bundeliga zurück. Wer die Hertha live sehen möchte, kann dies hier ganz einfach im Online Livestream tun.

Erfolge auf nationaler Ebene

Zweimal wurde Hertha BSC Berlin Deutscher Meister (1930 und 1931). Aber auch als Deutscher Vize-Meister in den Jahren 1926 – 1929 sowie 1975 konnte die Mannschaft Erfolge feiern. Den DFB-Ligapokal gewann das Team zweimal: 2001 und 2002. Als Meister in der 2. Bundeliga ging die Fußballelf 1990, 2011 und 2013 hervor. Ganze dreiundzwanzigmal wurde das Team Berliner Meister: 1906, 1915, 1917, 1918, 1925 – 1931, 1933, 1935, 1937, 1944, 1957, 1961, 1963, 1966 – 1968, 1987 und 1988. Als Berliner Pokalsieger gingen die Spieler gleich zwölfmal hervor: 1920, 1924, 1928, 1929, 1958, 1959, 1966, 1967, 1976, 1987, 1992 und 2004.

Erfolge auf internationaler Ebene …

… hat der erfolgreiche deutsche Fußballverein Hertha BSC Berlin weniger vorzuweisen. Für den UEFA-Pokal qualifizierte er sich im Intertoto-Cup, bei dem er immerhin 1971, 1973, 1976, 1978 und 2006 als Sieger hervorging. Zumindest 1979 erreichte der Verein das UEFA-Pokal-Halbfinale. Doch hat dies im Grunde wenig Bedeutung, denn im Mittelpunkt steht das Fußballspielen an sich. Ob man dies nun auf nationaler oder internationaler Ebene tut, ist zweitrangig. Aber was die Zukunft schließlich noch parat hält für die Berliner Fußballelf, wird man sehen.

Das Olympiastadion, die Heimstätte von Hertha BSC Berlin

Olympiastadion Berlin
Foto: Martijn Mureau / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Für seine Heimspiele nutzt der Fußballverein Hertha BSC Berlin das Berliner Olympiastadion, das vor 80 Jahren erbaut wurde. Es bietet Raum für insgesamt 74.649 Zuschauer. Alle Plätze sind überdacht und garantieren ungetrübten Fußballgenuss. Das gigantische Dach schluckte ca. 11 % der gesamten Baukosten und ist rund 31.000 qm groß. Insgesamt wurden 1158 Glasscheiben mit je 200 kg Gewicht verbaut. In der Summe verfügt das Heimatstadion des Berliner Fußballvereins über 98 VIP-Logen, 15 Skyboxen und 4.500 Business-Seats. Riesige Anzeigetafeln ermöglichen auch weiter entfernten Zuschauern deutliche Bilder (2 Anzeigetafeln – 140 und 60 qm). Da es sich um das Olympiastadion handelt, wurden weitere Sportarten, wie Hockey, Reiten und Schwimmen berücksichtigt. Weiterhin ist eine Waldbühne vorhanden, die Raum für 20.000 Menschen bietet. Das Olympiastadion ist zwar kein echtes Fußballstadion, die Atmosphäre kann sich dennoch sehen lassen.

Legenden des Vereins

Michael Preetz
Foto: Steindy / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Auch der altehrwürdige Fußballverein Hertha BSC Berlin zählt zahlreiche talentierte Spieler. Beispiele hierfür sind Raffael (Raffael Caetano de Araújo), der 2008 – 2012 für den Verein spielte und in 140 Spielen immerhin 33 Tore erzielte. Auch der Name Helmut Schön taucht in der Berliner Fußballelf auf. In der Saison 1949/50 flüchtete er mit einigen Spielern aus dem sozialistisch kontrollierten Dresden zum Berliner Fußballclub Hertha BSC. 1950 fungierte er als Trainer. Auch bekannt als Zecke ist der Profispieler Andreas Neuendorf, der seit 1998 die Berliner nach vorne bringt.  Insgesamt schoss er in 150 Spielen 15 Tore für den BSC. 2010 – 2014 ergänzen 74 Spiele mit insgesamt 8 Toren sein Konto beim Hertha BSC II. 2003 – 2007 spielte er achtmal mit insgesamt 2 Toren bei den Amateuren II. Sein Spielekonto bei Hertha BSC Berlin weist somit insgesamt 232 Spiele mit 25 Toren auf.Seine Vereinszugehörigkeit bei den Berlinern wurde lediglich 2000/01 von einem kurzen Debüt bei Bayer 04 Leverkusen und einem längeren Zwischenstopp 2007 – 2010 beim FC Ingolstadt 04 unterbrochen.

Die altgedienten und wohl bekanntesten Trainer waren Helmut Kronsbein (8/66 – 3/74), Huub Stevens (7/02 – 12/03) und Otto Rehhagel (2 – 6/12), der auch 1963 – 1966 aktiver Spieler war (mit 78 Spielen/9 Toren). Hans „Gustav“ Eder war zunächst Abwehrspieler bei Hertha BSC Berlin, erlebte dort 1965 den Abstieg aus der 1. Bundesliga und den Wiederaufstieg 1970/71. 1971 war er kurzzeitig Assistenztrainer von „Fiffi“ Kronsbein. 1974 wurde er offiziell Trainer des Hertha BSC, erreichte für seinen Verein jedoch keine gute Ligaposition und wurde schnell ersetzt. Im Oktober 1979 fungierte er kurzzeitig erneut als Trainer für den Berliner Verein. Als Assistenztrainer blieb er der Mannschaft bis zur Saison 1990/91 erhalten.